gemeinsam fürs kind - münchner eingewöhnung
Individuell - Begleitend - Mit Respekt & Wertschätzung
Der Start im Kindergarten ist ein großes Ereignis für Alle.
Die Kinder beginnen einen neuen Lebensabschnitt in ihrer Entwicklung, die Familie gestaltet einen neuen Tagesablauf. Das Kinderhaus integriert die neuen Kinder und ihre Familien in den Kindergartenalltag und das bestehende Gruppensystem. Es ist eine aufregende Zeit mit vielen Gefühlen, neuen Erfahrungen, Veränderungen und Chancen.
Für uns ist ein guter Start in den Löwenzahn eine Herzensangelegenheit, für welche wir uns Zeit nehmen.
Zunächst lernen wir die Kinder und ihre Familien an ihrem Hospitationstag bei uns kennen. Wir knüpfen ersten Kontakt, sind Gesprächspartner und stellen uns, unser Konzept und unseren Kinderhaus Alltag während dem gemeinsamen Spielen, Beobachten und dem Austausch vor. Alle Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse haben ihrem Raum und gemeinsam thematisieren wir mit den Eltern an diesem Tag die Eingewöhnung für ihr Kind. Mit Blick auf unsere konzeptionellen Rahmenbedingungen, die individuelle und charakteristische Entwicklung der Kinder sowie die Familienstrukturen entwickeln wir gemeinsam mit den Eltern eine gelingende Eingewöhnungszeit, welche sich flexibel, kreativ und mit intensiver Absprache am Kind orientiert verändern darf bis jedes neue Kind seinen Platz im Löwenzahn gefunden hat. Wir legen Wert auf einen freundlichen, ehrlichen und offenen Austausch miteinander, welcher es erlaubt Gedanken, Beobachtungen, Ideen zur Förderung und notwendige Unterstützungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Ankommenphase sowie der individuellen Entwicklungsthemen der Kinder mit den Eltern von Beginn an zu besprechen.
Zunächst lernen wir die Kinder und ihre Familien an ihrem Hospitationstag bei uns kennen. Wir knüpfen ersten Kontakt, sind Gesprächspartner und stellen uns, unser Konzept und unseren Kinderhaus Alltag während dem gemeinsamen Spielen, Beobachten und dem Austausch vor. Alle Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse haben ihrem Raum und gemeinsam thematisieren wir mit den Eltern an diesem Tag die Eingewöhnung für ihr Kind. Mit Blick auf unsere konzeptionellen Rahmenbedingungen, die individuelle und charakteristische Entwicklung der Kinder sowie die Familienstrukturen entwickeln wir gemeinsam mit den Eltern eine gelingende Eingewöhnungszeit, welche sich flexibel, kreativ und mit intensiver Absprache am Kind orientiert verändern darf bis jedes neue Kind seinen Platz im Löwenzahn gefunden hat. Wir legen Wert auf einen freundlichen, ehrlichen und offenen Austausch miteinander, welcher es erlaubt Gedanken, Beobachtungen, Ideen zur Förderung und notwendige Unterstützungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Ankommenphase sowie der individuellen Entwicklungsthemen der Kinder mit den Eltern von Beginn an zu besprechen.
» Jedes Kind ist einzigartig und gut so wie es ist.
» Jedes Kind darf sich individuell entfalten und weiterentwickeln.
» Jedes Kind hat ein Recht darauf die Unterstützung zu bekommen, die es braucht.
Wir pflegen einen intensiven Elternkontakt und nutzen die Eingewöhnungszeit, Tür-und Angelgespräche, Entwicklungsgespräche, Hausbesuche und weitere Formen, um den Kindern und Familien auf Augenhöhe verlässlich und begleitend zu begegnen.
Mit dem Münchener Eingewöhnungsmodell helfen wir den Kindern und ihren Familien bei der Eingliederung in das Kinderhaus mit besonderem Blick auf den Bindungsaufbau als Basis zu einem vertrauensvollen und sicheren Wohlfühlens der Kinder und Familien in unserer Einrichtung. Dieses Konzept basiert auf dem Vorgänger Berliner Eingewöhnungsmodell. Gemeinsam orientieren wir uns am Kind und somit gestalten die Kinder hierbei ihre Eingewöhnung aktiv mit. Unser Team versteht sich als Ergänzung zur Familie und nimmt die Eltern sowie weitere Bezugspersonen als Experten*innen für ihre Kinder wahr. Ebenso nehmen die anderen Kinder im Kinderhaus eine bedeutsame Rolle für die neuen Kinder ein. Daher gibt es bei uns ein Patensystem. Die bisherigen Kindergartenkinder übernehmen, manchmal auch gemeinsam eine Patenschaft für ein neues Kind und unterstützen es zusätzlich. Jeder im Löwenzahn trägt verantwortungsvoll dazu bei, dass wir gemeinsam ein schönes Miteinander und einen wertvollen Ort der Geborgenheit, Entfaltung und des Lernens ermöglichen können. Denn Spielen ist Lernen. Und dafür braucht es eine vorbereitete Umgebung auf allen sozialen, emotionalen und persönlichen Ebenen.
Unsere Eingewöhnung auf einen Blick:
Vorbereitungsphase:
Die neuen Kinder besuchen uns jeweils an ihrem Hospitationstag mit ihren Eltern.
Kennenlernphase und offizieller Start: Tag 1 - Tag 5
Wir nehmen uns Zeit und gehen davon aus, dass die Kinder genug Zeit haben müssen, um mehrfach beobachten zu können, um zu verstehen, um zu verinnerlichen, um sich einzugewöhnen. Eine Trennung findet erst statt, wenn das Kind mit den neuen Abläufen, der neuen Umgebung und den Menschen im Kinderhaus vertraut ist. Die Bezugspersonen des Kindes verbringen eine Woche lang die vereinbarte Zeit pro Tag mit dem Kind bei uns. Ziel ist, dass das Kind in Ruhe und mit seiner vertrauten Bezugsperson an der Seite seine neue Umgebung im Kinderhaus ohne Druck und ohne Stress kennenlernt. Das Kind wird durch uns und die anderen Löwenzahn-Kinder eingeladen teilzuhaben und kann so eine aktive Rolle einnehmen. Die Bezugsperson ist da, um dem Kind Sicherheit zu geben. Ein Trennungsversuch wird erst aktiv herbeigeführt, wenn das Kind diesen bewältigen kann.
Sicherheitsphase Teil 1: Tag 6- Tag 10
Manche Kinder sind nun schon bereit, sich zu lösen und das Verabschieden mit den Eltern zu den mit uns vereinbarten Zeiten ist für sie zu bewältigen. Manche Kinder brauchen noch Zeit und die Bezugsperson bleiben weiterhin für die vereinbarte Zeit im Kinderhaus für das Kind verfügbar. Unser Team greift von Beginn an die Bedürfnisse, Interessen des Kindes auf und bietet Möglichkeit zu Interaktion und Kommunikation. Dabei festigt sich die Bindung zum Kind und der Familie.
Sicherheitsphase Teil 2: Tag 11- Tag 15
Manche Kinder brauchten noch Zeit, um anzukommen und sind nun bereit, sich zu lösen und das Verabschieden zu den Eltern ist für sie zu bewältigen.
Übergang Vertrauensphase
Es finden die ersten Verabschiedungen statt. Jedes Kind hat das Recht auf ein individuelles Ankommen im Kinderhaus mit einem individuellen Bedürfnis an Zeit um sein neues Umfeld kennen und mögen zu lernen. In gemeinsamer Absprache werden Zeiten vereinbart, zu welcher sich verabschiedet wird und die jeweilige Dauer festgelegt. 30 bis 60 Minuten sind für die Kinder zunehmend bewältigbar und lassen erkennen, dass das Kind sich bereits mit den Abläufen, Ritualen und Strukturen vertraut gemacht und Bindung zum Team und seiner Gruppe aufgebaut hat. Von großer Bedeutung ist, dass für jedes Kind und seine Familie Strukturen und Rituale geschaffen werden, die eine persönliche Verabschiedung ermöglichen. Überforderungen der Kinder werden vom Team vermieden und stattdessen ihren Bedürfnissen, Gedanken und Gefühlen Raum und Halt gegeben. Das Ziel ist es, dass das Kind es annehmen kann, sich von den Erziehern als seine neuen ergänzenden Bezugspersonen begleiten zu lassen.
Die gesamte Eingewöhnung nach dem Münchener Modell kann vier bis fünf Wochen dauern und wird zwischen den Bezugspersonen und unserem Team offen, einfühlsam, wertschätzend, verlässlich, freundlich und in genauer Absprache gestaltet.
Auswertungsphase:
Wir treffen uns mit der Familie und im gemeinsamen Gespräch reflektieren wir die Eingewöhnung.
Was war gut? Was war nicht gut? Worauf muss geachtet werden? Was macht das Kind gerne? Was braucht das Kind? Was mag das Kind nicht? Was ist für das Kind herausfordernd?
Bitte für die Eingewöhnung mitbringen:
» Kuscheltier oder Spielzeug oder etwas, das das Kind gerne bei sich hat.
» Rucksack mit Essen (Dose) und Trinken (Flasche)
» Hausschuhe, Socken mit Noppen
» Wechselwäsche, Regenkleidung, Sonnencreme, Windeln (bei Bedarf)
» Gehörschutzkopfhörer
Regeln für die Eingewöhnung:
» Verlässlichkeit & Pünktlichkeit
» aktuelle Kontaktmöglichkeiten & Erreichbarkeit
» Bedürfnisorientierung am Kind
